Neue Ideen für ein alt bewährtes Heilverfahren

Dosiert schröpfen mit aktivem Unterdruckregler

Schröpfen kommt wieder. Die ausleitende Wirkung von Unterdruck, der mittels
Schröpfkopf an die Haut angelegt wird, ist ein uraltes Mittel, das in der Naturheilkunde
bzw. Complementärmedizin mit gutem Erfolg angewandt wird. Mittlerweile belegen dies immer mehr Studien, Studien Infos finden Sie unter  Studien
Unser patentiertes Schröpftherapiegerät bietet die Möglichkeit, den Unterdruck sehr genau auf das zu behandelnde Gewebe abzustimmen und zusätzlich mit schonenden Unterdruckimpulsen die Wirkung zu verstärken.


Ursprünglich hat mein Mann 
das Schröpfkopftherapiegerät
für sich zur Selbsthilfe
entwickelt.

Er hatte schlimme Entzündungen im Prothesenbereich, Phantomschmerzen und am „gesunden Bein“ durch die Fehlhaltung Kniegelenkprobleme.

 



Herr Hengge, Hardware-Entwicklungsleiter in einem schwäbischen Technologieunternehmen nahe Reutlingen, hatte als junger Mann bei einem Motorradunfall den linken Fuß verloren und trägt seither eine Prothese, deren Schaft den Unterschenkel umschließt.
Durch das tragen der Prothese kam es immer wieder zu folgenden Krankheitsbilder: schlimme Entzündungen im Prothesenbereich, Phantomschmerzen und am „gesunden Bein“ Kniegelenkprobleme.

 

Auf der Suche nach Abhilfe stieß Herr Hengge im Internet Anfang 2003 auf das trockene Schröpfen. Er beschaffte sich eine Scherengriffpumpe und einen elastischen Schröpfkopf. Damit machte er die Erfahrung, dass die Wirkung des Schröpfens auf die Entzündung durchgreifend war, die Handhabung des Gerätes aber problematisch. Im Bereich des Schienbeins benötigte er beide Hände, um dem Schröpfkopf die richtige Form zu geben und ihn anzulegen. Also war Herr Hengge auf die Unterstützung seiner Frau angewiesen.
Auf der Suche nach elektrisch angetriebenen Schröpfgeräten stellt Herr Hengge fest, dass es kein Gerät mit geregeltem Vakuum gibt.

 

So entwickelte der Hardwareentwickler das geregelte Schröpftherapiegerät PRV01 und später das mit Intervallen überlagerte Gerät PRV02.
Dies alles geschah in 2003 und 2004, mittlerweile hat das Gerät sehr guten Anklang auf dem Markt gefunden und sich längst etabliert.
Ein wesentlicher Vorteil des Geräts ist die begrenzte Druckanstiegsgeschwindigkeit, somit hat das Gewebe Zeit sich dem Schröpfkopf anzupassen. Zu hohe Beschleunigungskräfte führen schnell zu Mikrorissen im Gewebe.
Durch die geringe Stromaufnahme und die kleine Bauform kompakt in einem Gehäuse ist dieses Gerät vielseitig einsetzbar.